1. Konzert 2012: Bayerisches Jazzweekend oder der Zustand „salopper Katatonie“

Schöner hätten wir uns einen ersten Auftritt dieses Jahr (und zweiten überhaupt) gar nicht vorstellen können, und das Wetter hat auch voll mitgemacht!
Es war super in Regensburg!
viele Grüße, und wer mag bis zum Montag in der Unterfahrt in München:)
Moni

Sprung in andere Jazz-Dimension
„Jazzfans erliegen am Jazzweekend-Sonntag in Regensburg dem Charme von Bandleaderin Monika Roscher“
„Hinweggefegt wurde das – und eigentlich auch sonst alles, was an diesem Weekend noch so passiert oder auch nicht passiert war – aber schließlich vom sensationellen Auftritt der gerade mal ein Jahr alten Monika-Roscher-Big-Band am Bismarckplatz. Big Band? Na ja, das Line-Up entspricht zumindest dem, was man unter dieser Besetzung so gemeinhin versteht. Der damit verbundenen Erwartungshaltung zieht Leaderin Monika Roscher mit ihren Kompositionen und Arrangements den Boden aber so gründlich unter den Füßen weg, dass man sich eineinhalb Stunden lang in jenen Zustand „salopper Katatonie“ versetzt fühlt, als den Walter Moers’ Käpt’n Blaubär einst den Sturz in ein Dimensionsloch beschrieben hat.
Man könnte die Nummern, die da „Failure in Wonderland“, „Schnee aus Venedig“ oder „Futur drei“ heißen, nun auf ihre stilistischen Ingredienzien hin abklopfen: Filmmusik zwischen Thriller und Italo-Western, beschädigtes Blechpathos à la Kurt Weill (in der „Parade“ des munter gen Abgrund und darüber hinaus marschierenden Leichenzugs), Trip-Hop nebst Vokoder-Effekten, Independent-Rock mit zwei Akkorden und hymnischer Bläsersteigerung, das ganze jazz-rockig abgeschmeckt und mit grandiosen Soli überblasen…
Bringt aber nix. Die Musik ist versponnener, frecher, poetischer, brachialer, zärtlicher und ingeniöser als eine solche Aufzählung das vermitteln kann. Auch rein handwerklich ist da mehr dahinter als der jugendliche Überschwang einer ambitionierten Musikerin. Monika Roscher – zwischenzeitlich mit Gesichtsmaske oder Trauer-Kopfputz angetan – hat alle Hände voll zu tun, zwischen aparten Gesangseinlagen und dreckigen Zerrorgien an der Stratocaster die einkomponierten Taktwechsel zu dirigieren oder das kontrapunktische Geflecht im Bläsersatz zusammenzuhalten.
Ihrem lässigen Charme, den sie dabei, einer angesagten Indie-Frontfrau gleich, versprüht, dürften an diesem Abend alle erlegen sein, die das Glück hatten, dabei zu sein.“

 

http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/kultur/artikel/sprung-in-andere-jazz-dimension/806248/sprung-in-andere-jazz-dimension.html

Werbung ganz besonderer Art:)

Danke liebes Bettenhaus Bauernfeind aus Fürth, das ist die verrückteste Werbung die ich gesehen habe!:)

Ich glaub ich muss die „Hundsbodener Entschlackungs-kirschen“ bei nächster Gelegenheit unbedingt mal probieren,

viele Grüße,
Moni

p.s. hier nochmal in groß zum lesen

Wir bei Radio LORA-München

Heute durften wir, Jan, Johannes und ich einen Vorgeschmack unserer neuen Lieder bei Radio LORA geben und auch ein bisschen was über die Band erzählen. Schön wars!
bis bald,
Moni
p.s. am Sonntag gehts los nach Regensburg, zu unserem 1.Konzert dieses Jahr:)

Tag 2: Studio (fertig!)

Resümee Tag 2:

wir sind fertig! Alle 6 neue Lieder sind im Kasten. Roman spielt ab sofort Flöte und die Dirigentin kann daheim bleiben (das bin ich!) weil die Band ohne sie ja eh besser spielt…dann kann ich endlich Kaffee-Pause machen.


Dank Ferdi musste mittags niemand lange auf Pizza warten, sondern wurde durch Spaghetti im Garten verköstigt. Jetzt haben wir Drum ´n Bass ein bisschen Vocoder und zwei spitzen Solis von Jan und Matthias auf die CD bekommen. Als nächstes wird eingesungen, gemischt und mit Leo an ein paar sounds geschraubt. War super im Studio!

bis bald, Moni

Tag 1: Studio

Resümee Tag 1:
schwere Lieder brauchen länger als einfache Lieder, und die Pizza braucht am längsten (siehe Band wartet schon vor der Tür). Weil jeder heute so tight drauf ist haben wir tatsächlich schon 3-4 Lieder fertig in den Kasten gebracht, unter anderem ein Wüstenlied mit Dubstep-Teil und Trompeten die nicht atmen dürfen aber zum Glück noch leben(!) und einer Band die ohne Dirigenten besser spielt als mit, (wo gibts denn sowas?!) Bis morgen, dann gehts weiter,
Moni

p.s.

Hier noch ein Foto mit der goldenen Platte vom David Hasselhoff und „I’ve been looking for freedom!“

Probephase ist vorbei, morgen nehmen wir auf!

Hallo!
Da die Digikamera nicht funktioniert hat, gibts noch kein Proberaum Foto, aber wir haben fleissig geübt und geprobt und werden ab morgen 6 neue Lieder mit der Bigband aufnehmen, ich bin gespannt wie es wird! Wir sind im Studio in dem auch David Hasselhoff und PUR war, das muss doch was werden:)

We’ve been looking for freedom, oleole!
Moni

So wars im Radio!

Zum ersten Mal live im Radio durfte ich unsere Bigband vorstellen.
Das ganze war in der Monobar in Nürnberg und sehr lustig mal zu
sehen wie das funktioniert wenn man gleich live-übertragen wird:)

Alles vom Sofa aus und mit vielen netten Leuten. Vielleicht findet man das kleine Interview beim BR unter „Stadtwerke“, wenn ich es noch finde dann pack ich es auf die Seite dazu. Jetzt wird weiter geschrieben und geprobt,
Bis bald!
Moni

Neu dabei!

Ich freue mich euch unsere beiden Neuen vorstellen zu dürfen. Am Schlagzeug Silvan Strauss, und an der Bass-Posaune Jakob Grimm!

Jetzt ist die Truppe wieder komplett, und wir sind fleissig am üben und schreiben, denn Anfang Juni werden wir ein paar neue Lieder aufnehmen, die ihr dann bei unseren Konzerten im Juli hören könnt.

bis bald,
Moni

Unser erstes Mal im Radio bei Zündfunk!

Thees Uhlmann, Sandra Kinzelmann, Josef Winkler und Achim Bogdahn haben
„Failure in Wonderland“ bewertet.

Hoffentlich hat Thees Uhlmann (Tomte) recht, und wir spielen in 10 Jahren die Titelmelodie für den James Bond Film und sind Quentin Tarantinos Lieblingsband. Das wäre cool! „Klingt gefährlich“ meint Sandra Kinzelmann (Sony) und Josef Winkler (Musikexpress) (danke für deine super Bewertung!) sagte, es kann überhaupt nicht sein das „so etwas großes in München passiert und man kriegt überhaupt nichts mit“. Wir machen „Musik der total anderen Sorte“ meint Achim Bogdahn (BR2).

Danke für diese super Kritik von der Zündfunk-Jury! Wir freuen uns, wenn Achim auf einem unserer Konzerte im Sommer vorbeischaut:) Viele Grüße!

Hier könnt ihr in die Kritik mal reinhören:
Zündfunk Kritik

Wir werden in der Montagsdemo bei Bayern2 Zündfunk besprochen

Am Montag 19.März sind wir mit „Failure in Wonderland“ im Montagsdemo vom Zündfunk dran. Zwischen 19.05 und 20.00 Uhr auf Bayern2.
Bin voll gespannt wie die Kritik ausfällt! Wenn ihr auch hören wollt, könnt ihr am Montag hier auf den live-stream klicken.

Neue Konzerte für Sommer 2012

Wir haben drei neue Konzerte im Juli 2012 ausgemacht. Ich freue mich schon voll drauf und bin kräftig am Stücke schreiben. Ein neues Lied könnte „Positiver Albtraum“ heissen, das wird lustig:)…

16. Juli in München im Jazzclub Unterfahrt (unser erster Gig hier in München!)
21. Juli in Fürth
22. Juli in Langenzenn

Freu mich wenn ihr kommt!
Moni Roscher

Bigband-Preis

Am 11. Oktober haben wir den Leonhard und Ida Wolf Gedächtnispreis bekommen, ein Musikstipendium der Stadt München. Danke! Es war ein schönes Fest!

Jurybegründung:

„Mit dem Stipendium soll Frau Roscher die Fortsetzung ihres Big Band Projektes ermöglicht werden und damit zusammenhängend die Arbeit an der Weiterentwicklung ihres Kompositionsstils. Frau Roscher besitzt ein hohes Potential an musikalischer Fantasie und Ausdruckskraft sowie großes handwerkliches Können. Ihr Stilspektrum verbindet sowohl Elemente der Jazztradition als auch Jazzavantgarde bruchlos und spielerisch mit Anklängen aus der Popularmusik, der Weltmusik und der Minimal Music.
In Verbindung mit Monika Roschers Energie, Geduld und Durchsetzungskraft kann ihr Big Band Projekt zu einer beständigen Einrichtung in der freien Münchner Musikzene werden und hier entsprechend neue Akzente setzen. Auf die Realisation des Big Band Projektes und vor allem auf die neuen Kompositionen dafür darf man sich freuen, da Monika Roscher offensichtlich auch die Fähigkeit hat, musikalische Grenzen mutig zu überschreiten, ohne dabei ihre Authentizität zu verlieren.“

Hallo, unsere Homepage ist da!

Das ist der Ort an dem ihr euch informieren könnt was bei uns gerade so los ist, ob und wann wir Konzerte spielen, wie weit die neuen Songs sind, etc. Es gibt Bilder von Proben und von Konzerten sowie unsere erste CD zum probehören! Vielen Dank an James Dommisse, den Gestalter dieser Homepage!

Als allererste NEWS freuen wir uns euch mitzuteilen, dass wir ein Stipendium der Stadt München bekommen haben und damit weitere Aufnahmen planen.

Ich hoffe bis bald, und schaut ab und zu mal bei uns auf der Homepage vorbei,

Tschüss,
Moni Roscher

Bericht des Lokalanzeigers

Monique in Wonderland

„LANGENZENN – Wer ein Konzert der in München ausgebildeten und in Langenzenn beheimateten Gitarristin, Komponistin und Sängerin Monika Roscher besucht, der darf nicht mit traditionellem Big-Band-Sound und Klassikern von Miller bis Ellington rechnen. Vielmehr wird der Zuhörer entführt in eine andere ferne Traumwelt, in der die Protagonistin eine übergeordnete und geradezu mystische Rolle spielt. Während des gesamten Abends ist das Publikum gefangen von der besonderen Ausstrahlungskraft der Frontfrau und von ihrem Ideenreichtum. Verletzlich und kraftvoll zugleich singt sie mit einem Timbre irgendwo zwischen Nena, Stefanie Kloß (Silbermond) und AnNa (Rosenstolz) und trifft dabei mitten ins Herz, energisch und konzentriert leitet sie ihre Musikkollegen, virtuos und stilecht improvisiert sie auf der originalen alten Fender Stratocaster. Musikalisch an die aktuellen Entwicklungen der Big-Band-Musik angenähert mischt sie Bebop, Soul und Computersounds, angereichert mit geradezu klassisch anmutenden Themen, die eher an die neuzeitlichen Kompositionen im Musicalbereich erinnern. Die Texte ihrer Lieder sind alles andere als alltäglich, von „Schnee in Venedig“ und einem Trauermarsch, bei dem die Mitmarschierenden immer mehr Euphorie entwickeln und sich zuletzt gemeinsam von einer Klippe stürzen, von der Nacht und der Jagd ist die Rede. Stets gelingt ihr es, diese Gedanken musikalisch so umzusetzen, dass die Szenen eindeutig zu verstehen sind.

Die Band harmoniert dabei perfekt mit ihr. Bruder Ferdi spielt einen einfühlsamen und dezenten Bass, er bildet zusammen mit einem exzellenten Drummer Bastian Jütte, Josef Ressle am Piano und dem für viele mystische Effekte zuständigen Computermusiker Leonhard Kuhn den Grundstock ihrer Truppe. Der satte Bläserapparat schmiegt sich elegant an dieses musikalische Grundgerüst an, die Solisten werden sparsam eingesetzt und sie verstehen es auch, sich nicht allzu selbstdarstellerisch in den Vordergrund zu stellen, wie es leider oft bei Big-Band-Konzerten der Fall ist. Heiko Giering, seit Jahren schon regional bekannt als exzellenter Baritonsaxophonist ist einer von ihnen, seine Soli sind interessant und durchdacht, sie gehen weit über ein reines Tonleitergeplänkel hinaus und ernten starken Applaus. An Beifallsbezeugungen wurde an diesem Abend zu recht sowieso nicht gespart. Über 400 Gäste feierten das Debüt Monika Roschers, das wegen der unsicheren Wetterlage vom Klosterhof in die Stadthalle verlegt wurde, und bedankten sich mit frenetischem Applaus und Standing Ovations. Die junge Künstlerin hat sich erfolgreich präsentiert und man darf auf viele weitere Events mit ihr hoffen.“

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