Bigband

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Bandgeschichte

Ein irrwitziger Stilmix aus Indie, Jazz, Punk, Rock und Pop-Psychedelia Band
Die Geburtsstunde der Monika Roscher Big Band schlug während eines Studienseminars an der Musikhochschule München. Eine Eigenkomposition für Big-Band-Besetzung trug der 1984 geborenen Jazz-Gitarristin von allen Seiten so viel Zuspruch ein, dass sie sich entschloss, diesen Weg weiter zu verfolgen. Gemeinsam mit Freunden und Mitstudenten, die auch heute den Kern der Besetzung bilden, wurde Monikas Diplomabschlusskonzert im Sommer 2011 zum ersten gefeierten öffentlichen Auftritt ihrer Big Band umfunktioniert. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Kaum dass die Bandleaderin den Backstagebereich verlassen hatte, bot ihr auch schon der zur Zuhörerschaft gehörende Produzent Philipp Winter an, eine CD aufzunehmen. Mit dem Ergebnis bewarb sich die Band für ein Stipendium bei der Landeshauptstadt München und wurde prompt mit einem Musikstipendium der Stadt München belohnt. Zu diesem Zeitpunkt besteht die Band gerade einmal ein halbes Jahr.
Zeit genug, um mit so ziemlich jeder Hörerwartung, die an eine klassische Big-Band-Besetzung geknüpft ist, zu brechen. Wer traditionellen Swing à la Count Basie und Duke Ellington erwartet, liegt völlig falsch. Zwar sind die Kompositionen, was weiträumige Harmonik und ausgedehnte Soloparts angeht, dem Jazz verhaftet, aber das besondere Augenmerk auf – mitunter filmisch anmutende – Klangtexturen und die farbenreiche, emotional direkt zugängliche Bildhaftigkeit zeugen von einer großen geistigen Nähe zum zeitgenössischen Musikgeschehen der Indie-, Elektro- und Triphop-Szene.
Was dann eher „gefährlich“ klingt – so sah es zumindest eine begeisterte Montagsdemo-Jury bei Radio Zundfünk, der auch Thees Uhlmann angehörte. Der sonst so deutschsprachige Tomte-Chef ließ sich gar zu einem „this shit is berserk!“ hinreißen. Im Dezember 2012 feierte die Band im Indietempel der Landeshauptstadt, dem Atomic Café, den Release ihres offiziellen Debüt-Albums „Failure in Wonderland“, welches beim Jazz-Traditionslabel Enja erschienen ist. Seitdem schlagen die Wellen höher und höher – Zeit Online, Süddeutsche Zeitung, Stern, Deutschlandradio Kultur, Le Monde, die Jazzzeitung mit einer Coverstory, oder der US-amerikanische Downbeat – ältestes und auflagenstärkstes Jazzmagazin der Welt – zeigten sich begeistert vom Album und der Idee einer Indie-Big-Band.
2013 tourte die Band quer durch Deutschland und darüberhinaus. Highlights waren Auftritte auf dem jetzt schon europaweit absoluten Kultstatus genießenden Fusion Festival, ein Doppelkonzert auf dem internationalen Südtiroler Jazzfestival und das live im Radio übertragene Abschlusskonzert des Berliner Jazzfests, wo die Band sich die Bühne mit Jazzlegende John Scofield teilte. Die Frankfurter Allgemeine sprach von einem „unglaublichen Spielniveau“ der jungen Musiker und der „Überraschung der Saison“.
2014 wird die Band mit dem Echo Jazz als „Newcomer des Jahres National“, einem Musikstipendium der Stadt München und dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Der Downbeat listete sie in seiner jährlichen Kritikerbefragung als „Rising Stars“. Im Sommer 2017 spielt sie auf der JazzBaltica und in der neueröffneten Elbphilharmonie. International gastierte die Band bereits in Österreich, Italien, Tschechien, Russland und der Türkei.
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MusikerInnen

Saxophone

Trompeten

Posaunen

Rhythm Section

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Crew

Live-Sound

Matthias Leichtle Livemischung und Tontechnik

Gast-Musiker/Subs

Vincent Eberle Trompete
John-Dennis Renken Trompete
Victor Alcántara Klavier
Nils Kugelmann Bass
Tom Friedrich Drums
Fritz Mooshammer Trompete
Jan Landowski Posaune
Philipp Scholz Drums
Jakob Maes Trompete
Jakob Lakner Bari
Johannes Billich Piano
Steffen Dix Sax
Alex Bayer Bass
Robert Hedemann Posaune
Bettina Maier Sax
Felix Ecke Trompete
Andreas Schnell Trompete
Fabian Bögelsack Trompete

Gestaltung

Sascha Banck Artwork/Paintings
Emanuel Klempa Photographie
Oliver Mohr Video
Patrick Bethke Video
James Dommisse Webdesign
Martin Cesh Printdesign und Photographie
Jürgen Petroff Photographie

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