Neue Konzerte für Sommer 2012

Wir haben drei neue Konzerte im Juli 2012 ausgemacht. Ich freue mich schon voll drauf und bin kräftig am Stücke schreiben. Ein neues Lied könnte „Positiver Albtraum“ heissen, das wird lustig:)…

16. Juli in München im Jazzclub Unterfahrt (unser erster Gig hier in München!)
21. Juli in Fürth
22. Juli in Langenzenn

Freu mich wenn ihr kommt!
Moni Roscher

Bigband-Preis

Am 11. Oktober haben wir den Leonhard und Ida Wolf Gedächtnispreis bekommen, ein Musikstipendium der Stadt München. Danke! Es war ein schönes Fest!

Jurybegründung:

„Mit dem Stipendium soll Frau Roscher die Fortsetzung ihres Big Band Projektes ermöglicht werden und damit zusammenhängend die Arbeit an der Weiterentwicklung ihres Kompositionsstils. Frau Roscher besitzt ein hohes Potential an musikalischer Fantasie und Ausdruckskraft sowie großes handwerkliches Können. Ihr Stilspektrum verbindet sowohl Elemente der Jazztradition als auch Jazzavantgarde bruchlos und spielerisch mit Anklängen aus der Popularmusik, der Weltmusik und der Minimal Music.
In Verbindung mit Monika Roschers Energie, Geduld und Durchsetzungskraft kann ihr Big Band Projekt zu einer beständigen Einrichtung in der freien Münchner Musikzene werden und hier entsprechend neue Akzente setzen. Auf die Realisation des Big Band Projektes und vor allem auf die neuen Kompositionen dafür darf man sich freuen, da Monika Roscher offensichtlich auch die Fähigkeit hat, musikalische Grenzen mutig zu überschreiten, ohne dabei ihre Authentizität zu verlieren.“

Hallo, unsere Homepage ist da!

Das ist der Ort an dem ihr euch informieren könnt was bei uns gerade so los ist, ob und wann wir Konzerte spielen, wie weit die neuen Songs sind, etc. Es gibt Bilder von Proben und von Konzerten sowie unsere erste CD zum probehören! Vielen Dank an James Dommisse, den Gestalter dieser Homepage!

Als allererste NEWS freuen wir uns euch mitzuteilen, dass wir ein Stipendium der Stadt München bekommen haben und damit weitere Aufnahmen planen.

Ich hoffe bis bald, und schaut ab und zu mal bei uns auf der Homepage vorbei,

Tschüss,
Moni Roscher

Bericht der Fürther Nachrichten

Mit viel Spaß über die Stilgrenzen

Mitreißendes Debüt-Konzert: Monika Roscher Big Band in Langenzenn.

„Die Zeit, die Nacht und die Klippe: Die Monika Roscher Big Band begeisterte bei ihrem Langenzenner Debüt-Konzert mit einem aufregenden Mix aus Stilen und Ideen. Big-Band-Sound? Da ploppen doch gleich mit beruhigender Selbstverständlichkeit Count Basie, Glen Miller, Benny Goodman oder Hugo Strasser ins Ohr. Wer zu Monika Roschers Big Band kommt tut allerdings gut daran, die beschwingten Veteranen zu vergessen. Was die 27-Jährige mit ihrer Big Band präsentiert, ist anders.

Die junge Langenzennerin ist nach ihrem Studium an der Hochschule für Musik in München diplomierte Jazzgitarristin. Komponiert hat sie schon zu Studienzeiten, im Frühjahr gründete sie eine 18-köpfige Big Band, zusammengesetzt aus hoch qualifizierten und hörbar begeisterungsfähigen jungen Musikern. Die Vorstellung, als Band-Leaderin mit eigenen Kompositionen in der Heimatstadt aufzutreten, dürfte ja eigentlich als Garant für Mega-Lampenfieber gelten. Wenn dem so ist, lässt sich Monika Roscher davon jedenfalls nicht die Spur anmerken. Mit einer liebenswerten Mischung aus wohlbegründetem Selbstbewusstsein und mädchenhaftem Charme steigt sie in ihr Programm ein und überzeugt mit einem ganz eigenen Stil. Eine Tatsache, die im Grunde schon das größte Kompliment überhaupt ist. Roschers Mix aus einigem vom Besten, was die beiden vergangenen Jahrzehnte an populärer Musik hervorgebracht haben, scheut sich nicht, Ideen aufzugreifen und zeigt schon jetzt die Fähigkeit, etwas Neues hervorzubringen.

Elemente von Indie-Rock, Triphop oder Elektro lassen sich ausmachen, Anleihen bei den Altvorderen klingen durch. Das Ganze ist in Stücken wie „Time Warp“, „Nacht“ oder „Failure in Wonderland“ klug arrangiert und schafft in Kürze eine aufmerksame Wohlfühl-Atmosphäre in der Langenzenner Stadthalle, die diesen Namen vor allem der Tatsache verdankt, dass sie in der Stadt liegt. Als Konzert-Raum zu dienen, hat diesem Gebäude niemand an der Wiege gesungen und dementsprechend ist die Akustik. Hindernisse, mit denen Band und Publikum mit bewundernswerter Nonchalance umgehen, angesichts des Dauerregens, der den geplanten Bandauftritt im stimmungsvollen Klosterhof unbarmherzig vermasselte. Monika Roschers musikalische Ideen sind jung im allerbesten Sinn, weil sie unverbraucht, manchmal mutig und immer inspiriert sind. Die Selbstverständlichkeit imponiert, mit der sie die Möglichkeiten dieses starken Klangkörpers auslotet. Spontanen Applaus gibt es zu Recht für die verschiedenen Bläser-Soli. Ansprechend sind auch ihre Songs, die mit kleiner Bandbesetzung punkten. Die Anmoderationen der Bandchefin sind ein Erlebnis für sich. Wer von ihren Erklärungen nicht in ihre fantasievolle Musikwelt gezogen wird, dem ist nicht zu helfen.“

Fürther Nachrichten: 06.07.2011 (SABINE REMPE)
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Bericht des Langenzenner Mitteilungsblattes

Die Monika Roscher Bigband spielte am 3. Juli in vollbesetzter Stadthalle

„Die im Klosterhof geplante Veranstaltung musste wegen der ungünstigen Witterungsverhältnisse kurzfristig in die Langenzenner Stadthalle verlegt werden. Monika Roscher und ihre Bigband sorgten am Sonntagabend in der vollbesetzten Langenzenner Stadthalle für eine musikalische Überraschung. Selbstbewusst und mit jugendlicher Leichtigkeit präsentierte die 26 jährige dem überwiegend einheimischen Publikum ihre außergewöhnlichen Kompositionen, interpretiert von insgesamt 18 versierten, hochqualifizierten jungen Musikern. Ruhige Lieder, vorgetragen in kleiner Besetzung, wechselten mit starken Bigband-Vorträgen und entführten die Zuhörer in neuartige Klangwelten. Das mitreißende Debüt-Konzert endete unter stürmischem Applaus.“

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Bericht des Lokalanzeigers

Monique in Wonderland

„LANGENZENN – Wer ein Konzert der in München ausgebildeten und in Langenzenn beheimateten Gitarristin, Komponistin und Sängerin Monika Roscher besucht, der darf nicht mit traditionellem Big-Band-Sound und Klassikern von Miller bis Ellington rechnen. Vielmehr wird der Zuhörer entführt in eine andere ferne Traumwelt, in der die Protagonistin eine übergeordnete und geradezu mystische Rolle spielt. Während des gesamten Abends ist das Publikum gefangen von der besonderen Ausstrahlungskraft der Frontfrau und von ihrem Ideenreichtum. Verletzlich und kraftvoll zugleich singt sie mit einem Timbre irgendwo zwischen Nena, Stefanie Kloß (Silbermond) und AnNa (Rosenstolz) und trifft dabei mitten ins Herz, energisch und konzentriert leitet sie ihre Musikkollegen, virtuos und stilecht improvisiert sie auf der originalen alten Fender Stratocaster. Musikalisch an die aktuellen Entwicklungen der Big-Band-Musik angenähert mischt sie Bebop, Soul und Computersounds, angereichert mit geradezu klassisch anmutenden Themen, die eher an die neuzeitlichen Kompositionen im Musicalbereich erinnern. Die Texte ihrer Lieder sind alles andere als alltäglich, von „Schnee in Venedig“ und einem Trauermarsch, bei dem die Mitmarschierenden immer mehr Euphorie entwickeln und sich zuletzt gemeinsam von einer Klippe stürzen, von der Nacht und der Jagd ist die Rede. Stets gelingt ihr es, diese Gedanken musikalisch so umzusetzen, dass die Szenen eindeutig zu verstehen sind.

Die Band harmoniert dabei perfekt mit ihr. Bruder Ferdi spielt einen einfühlsamen und dezenten Bass, er bildet zusammen mit einem exzellenten Drummer Bastian Jütte, Josef Ressle am Piano und dem für viele mystische Effekte zuständigen Computermusiker Leonhard Kuhn den Grundstock ihrer Truppe. Der satte Bläserapparat schmiegt sich elegant an dieses musikalische Grundgerüst an, die Solisten werden sparsam eingesetzt und sie verstehen es auch, sich nicht allzu selbstdarstellerisch in den Vordergrund zu stellen, wie es leider oft bei Big-Band-Konzerten der Fall ist. Heiko Giering, seit Jahren schon regional bekannt als exzellenter Baritonsaxophonist ist einer von ihnen, seine Soli sind interessant und durchdacht, sie gehen weit über ein reines Tonleitergeplänkel hinaus und ernten starken Applaus. An Beifallsbezeugungen wurde an diesem Abend zu recht sowieso nicht gespart. Über 400 Gäste feierten das Debüt Monika Roschers, das wegen der unsicheren Wetterlage vom Klosterhof in die Stadthalle verlegt wurde, und bedankten sich mit frenetischem Applaus und Standing Ovations. Die junge Künstlerin hat sich erfolgreich präsentiert und man darf auf viele weitere Events mit ihr hoffen.“

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